ART INTERNATIONAL Zürich 2012, 14. Internationale Kunstmesse, Kongresshaus Zürich, 12.-14. Oktober 2012
Contemporary Art

14. ART INTERNATIONAL Zürich
Internationale Messe für zeitgenössische Kunst
Kongresshaus Zürich
Eingang Claridenstrasse 5
CH-8002 Zürich

- 12. / 13. / 14. Oktober 2012
   11 bis 20 Uhr
- Vernissage:
   11. Oktober, 18 bis 22 Uhr
 
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Stephan Heinz

Das Werk
Licht ist der Ausgangspunkt für die Fotografien von Stephan Heinz, der von der Presse auch als “Maler mit der Kamera“ bezeichnet wird. Mit optischen Mitteln bearbeitet und verbiegt er Lichtstrahlen, bis die Dinge Größe, Ort und Eigenschaften verlieren. Ziel ist die Reduktion auf die Essenz von Licht. Auch die Bildkomposition wird reduziert auf das Wesentliche des Motivs, das "Icon“.
Oft stellt sich die Frage: Was ist das? Echt oder Modell? Wo ist das?
Die Wirklichkeit tritt in den Hintergrund, Das Licht schafft seine eigene Realität. Optische Phänomene wie die Schärfedehnung setzt der Künstler gezielt ein, um diese Realität zu zeigen.
Zwar sind die Arbeitsmittel digital, der Prozess aber analog. Die Bilder werden nicht anders bearbeitet als Film in der Dunkelkammer. Linsen, Objektive, Glaselemente und der Blick des Bildermachers sind die Werkzeuge zum Verbiegen von Lichtstrahlen.

Über den Künstler
Stephan Heinz ist Kameramann, 24 Bilder die Sekunde - das ist sein Rhythmus.
Kino, Industriefilm und TV-Projekte - wenn man die Vita des 43jährigen studiert, hat man das Gefühl, es gibt nichts, was er nicht kann. Die Liebe zum Bild, die Verpflichtung zu einer Geschichte lässt ihn ganz und gar in der Welt der Bilder aufgehen. Bewegend sollen seine Filme sein - emotional und bildlich. Ein Konzept, dass auf Gegenliebe stößt: Viele Dokumentationen sind preisgekrönt, der Kinofilm “Armer Schwarzer Kater“ ergatterte in Cannes den Mini Movie Award.
Die starke Dynamik in den Bildern zeigt sich auch in Stephan Heinz fotografischen Arbeiten. Viele Motive wirken wie inszenierte Momentaufnahmen, wie eingefrorene Bewegungen. Die Champagnerflasche, die gerade explodiert - oder das Wasser, das beim Eingießen erstarrt.
Die Geschichten zu den Bildern sprechen eine andere Sprache: Stephan Heinz ist ein Meister der optischen Illusion. Natürlich war die Champagnerflasche leer und auch das Spiel mit dem fließenden Wasser ist ein Blicktrick der besonderen Art. Für den Betrachter eine Herausforderung - manchmal muss man zweimal hinsehen, bis ein Bild seine Geschichte offenbart.

Pressestimmen (AUSZUG)

Wie ein Marienkäfer zwischen Grashalmen
"Die Fotografien von Stephan Heinz bescheren eine andere, eine neue und aus der Perspektive des Normalen gerückte Sichtweise auf die Welt. Da wird der Betrachter zum Marienkäfer zwischen sonnendurchfluteten sattgrünen Grashalmen oder er beginnt angesichts eines im Diffusen schwebenden Engels an Himmelserscheinungen zu glauben. "Heinz ist ein Maler", erklärte Laudator Prof. Dr. Klaus Kocks die Kunst des Fotografen. Er gestalte mit seiner Kamera bis in den abstrakten Bereich hinein und male mit der Fotografie. "Er beschränkt sich nicht auf Motive und verändert die Alltagssicht", sagte Kocks. Stephan Heinz Fotografien seien nicht "geknipst", sondern es seien "Werke auf dem Weg zum Werk."
Allgemeine Zeitung Mainz, 14.04.2008

Die Schönheit im banalen Alltag entdeckt
"Mit der Kamera zeichnet Heinz den Alltag aus der Perspektive eines Menschen, der es gewohnt ist, mit ungewöhnlichen Blickwinkeln zu arbeiten. Indem er Sehgewohnheiten mit Hilfe der Technik verfremdet, verpasst er dem ganz normalen Leben einen magischen Anstrich und lässt profane Gegenstände schillern."
Rheinzeitung 16.04.2008

 

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